Die Ikonostase (auch Ikonostasis oder (der) Ikonostas[1]; griechisch εἰκονοστάσιον, von εἰκών, ἡ, ikón, „das Bild, welches einem Gegenstande gleicht, Ebenbild“[2] und στάσις, daraus στάση „Stand“ oder „Ständer“) ist eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen, die in orthodoxen Kirchenbauten zwischen dem inneren Kirchenschiff und dem Altarraum (Bema[3]) steht. Ikonostasen haben sich aus den frühchristlichen Templonanlagen entwickelt. Sie gehören zur Tradition der Ostkirchen.